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Wo heute das große Geld läuft: Die Top-Dotationen des Renntags

13.07.2026 · Redaktion Pferdewetten · 5 Min. Lesezeit

417.000 Euro Gesamtdotation an einem Tag: Longchamp, Ascot und Köln fahren die dicksten Preisgelder auf – wir zeigen, wer profitiert.

Es gibt Renntage, an denen geht es um Ehre – und es gibt Renntage wie diesen. Mit dem Grand Prix de la Seine in Longchamp (175.000 Euro), den Summer Mile Stakes in Ascot (140.000 Euro) und dem Preis der Rheinländer in Köln (102.000 Euro) stehen heute gleich drei Rennen mit sechsstelliger Dotation auf dem Programm. Zusammen mit den weiteren Prüfungen summiert sich das Preisgeld des Tages auf über 417.000 Euro.

Das meiste Geld läuft am Nachmittag in Paris: Der Sieger des Grand Prix de la Seine kassiert allein 100.000 Euro. Für die Jockeys ist der Anreiz kaum kleiner – üblich sind rund zehn Prozent der Siegprämie, im Fall von Longchamp also 10.000 Euro für wenige Minuten Arbeit. Kein Wunder, dass sich mit C. Soumillon und T. Bachelot zwei der bestbezahlten Reiter Europas für den Ritt beworben haben.

Auch in Ascot geht es um mehr als Prestige: 80.000 Euro Siegprämie warten in den Summer Mile Stakes, und Favorit Blue Monday könnte seinem Jockey mit einem Erfolg das bislang lukrativste Engagement der Saison bescheren.

Aus deutscher Sicht ist Köln das Maß der Dinge. Der Preis der Rheinländer ist mit 102.000 Euro das höchstdotierte Rennen des Tages auf heimischem Boden – mehr als das Dreifache eines gewöhnlichen Ausgleich-I-Rennens. Lokalmatador Rheingold Junior geht als Favorit an den Start.

Für Wetter bedeuten hohe Dotationen übrigens vor allem eines: starke Felder. Wo viel Geld zu holen ist, melden die Trainer ihre besten Pferde – und die Quoten werden umkämpfter. Alle drei Top-Rennen sind bereits im Festkurs bespielbar.

Ein Rennen mit dieser Dotation gewinnt man vielleicht zweimal im Jahr. Da zählt jeder Meter.

Jockey T. Bachelot vor dem Grand Prix de la Seine

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